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LED Licht Charakteristik, Weisstöne



Wahl der richtigen Lichtfarbe –

Die Wahl der richtigen Lichtfarbe ist nicht wie bei Lichtstärke sowie Farbwiedergabeeigenschaften durch Normen
vorgegeben und lässt hier meist Alternativen zu. Bevorzugt man in Nordeuropa einen warmweißen Ton, so
ist im Süden eher kaltweißes Licht gewünscht.

Bei einer Einrichtung mit Holz und rustikalem Stil wird eher zu Warmtönen gegriffen. Hingegen sind bei weißen
Möbeln, Chrom, oder Marmor kaltweiße Töne gewünscht. Im Grunde ist hier das persönliche Empfinden des Einzelnen zu berücksichtigen. Verbindet man bei einem Warmton ein entspanntes, wohliges Licht, so assoziiert man bei neutral- oder kaltweiß Tönen eher ein energiegeladenes, leistungsförderndes Licht.

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Hier ist eine Übersicht über die LED-Lcihtcharakterisik, die üblichen Bezeichnungen
und die Farbtemperatur in Kelvin.

2.000K  gelbes Licht
3.000K  warm weißes Licht (Wohnraum)
4.000K  neutral weißes Licht (Arbeitsplatz)
5.000K  weißes Licht (Arbeitsplatz)
6.000K  kalt weißes Licht (Arbeitsplatz)
7.000K  weiß-bläuliches Licht (bedeckter Himmel)
8.000K  bläuliches Licht
9.000K und mehr blaues Licht (blauer Himmel)

Die Farbtemperatur ist eine vereinfachte Darstellung der spektralen Charakteristik einer Lichtquelle. In Wirklichkeit wird die Lichtfarbe durch den relativen Anteil der unterschiedlichen Wellenlängen festgelegt. Trotzdem ist es möglich, den Farbton von Lichtquellen gleicher Intensität auf einer linearen Skala anzuordnen.

Dieser Wert ist z.B. nützlich um in der Fotographie anhand der gegebenen Lichtsituation den richtigen Film auszuwählen (oder in der Digitalfotographie für den Weissabgleich), sowie für die Spezifikation der korrekten Lichtquelle in der architektonischen Lichtplanung. Es ist allerdings zu beachten, dass das von Lichtquellen der gleichen Farbe (metamer) abgestrahlte Licht stark unterschiedliche Qualität aufweisen kann. Die eine kann ein kontinuierliches Spektrum aufweisen, während die andere sich auf ein paar schmale Spektralbänder beschränkt. Ein nützlichs Werkzeug, um die Qualität einer Lichtquelle festzustellen, ist der Farbwiedergabeindex.

Eine niedrige Farbtemperatur impliziert eine psychologisch wärmere Lichtfarbe (gelb/rot), eine hohe Farbtemperatur impliziert eine pyschologisch kühlere Farbe (blau). Tageslicht hat zur Zeit der Dämmerung eine eher niedrige Farbtemperatur, und eine höhere über den Mittag. Deshalb kann es sinnvoll sein, ein Kunstlichtsystem zu installieren, welches diesen Ablauf nachvollzieht, also tagsüber eine kühlere Ergänzungsbeleuchtung zur Verfügung stellt, und abends auf eine wärmere Beleuchtung umschaltet. Dies passt auch gut mit den menschlichen Empfindungen gegenüber der warmen Lichtfarbe von Kerzen und Herdfeuern des Nachts zusammen.

Technisch gesehen bezieht sich die Farbtemperatur auf die (absolute) Temperatur, auf die man einen theoretischen schwarzen Körper aufheizen müsste, damit er Licht der gleichen Farbe abgibt.

Quelle: www.schorsch.com.